Am Samstag, den 29. August 2026, kam es im Anruf-Linien-Taxi (ALT) auf der Linie 247 zwischen Gernsbach, Scheuern und Lautenbach zu einem tätlichen Angriff auf einen Fahrer der Taxi-Holl. Eine zugestiegene Fahrgästin besaß keinen gültigen Fahrausweis. Der Fahrer bot ihr an, direkt im Fahrzeug eine Einzelfahrkarte zu lösen – die einzige Fahrkartenart, die im ALT an Bord verkauft werden kann. Als die Fahrgästin auch dieses Angebot ausschlug und die Zahlung verweigerte, lehnte die Leitstelle die Weiterbeförderung ab, wie es die Beförderungsbedingungen des KVV vorsehen.
Daraufhin schlug die Fahrgästin dem Fahrer ins Gesicht. Er erlitt Schmerzen, die Fahrt wurde abgebrochen. Die Fahrgästin verließ das Fahrzeug, ohne den fälligen Fahrpreis zu bezahlen.
Die Holl AG hat den Vorfall noch am selben Wochenende dokumentiert und über die Onlinewache der Polizei Baden-Württemberg Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie des versuchten Erschleichens von Leistungen erstattet.
„Wir stehen uneingeschränkt hinter unserem Personal und dulden keinerlei Gewalt“, erklärt Dirk Holl, Vorstand der Holl AG. „Wer sich der Fahrausweispflicht entzieht oder unser Fahrpersonal angreift, wird von uns konsequent zur Anzeige gebracht.“
Die Holl AG weist zugleich darauf hin, dass im ALT der reguläre KVV-Tarif gilt – auch das Deutschlandticket wird problemlos anerkannt. Nur wer keinen gültigen Fahrausweis vorweisen oder direkt im Fahrzeug erwerben kann, muss mit einer Ablehnung der Weiterfahrt rechnen.
Das Finanzministerium Baden-Württemberg hat auf Instagram ein Video veröffentlicht, das mit einem Augenzwinkern auf ein ernstes Thema aufmerksam macht: Wer Fahrgäste gegen Bezahlung befördert, braucht ein ordnungsgemäß angemeldetes Gewerbe, muss seine Einnahmen versteuern und ein Taxameter mit technischer Sicherheitseinrichtung (TSE) einsetzen. Eine im Video genannte Zahl lässt aufhorchen: Von 128 kontrollierten Betrieben in Baden-Württemberg gab es bei jedem dritten Beanstandungen.
Für Taxi-Holl ist das Anlass, auf ein Thema hinzuweisen, das die Branche seit Jahren beschäftigt: unfairer Wettbewerb durch Anbieter, die sich diesen Pflichten entziehen.
Bei Taxi-Holl sind alle Fahrzeuge ordnungsgemäß konzessioniert und mit geeichten, TSE-pflichtigen Taxametern ausgestattet. Wir haben in den vergangenen Jahren gezielt in TSE-konforme Kassensysteme investiert. Das bedeutet für unsere Fahrgäste in Baden-Baden, Gaggenau, Gernsbach, Rastatt, Karlsruhe und Oberderdingen: Bei jeder Fahrt – ob bar oder mit Karte bezahlt – erhalten Sie automatisch einen fälschungssicheren, TSE-signierten Beleg.
Dirk Holl, Vorstand der Holl AG: „Wer ohne Konzession, ohne korrektes Taxameter und ohne Anmeldung beim Finanzamt unterwegs ist, spart sich genau die Kosten, die uns zu einem seriösen und sicheren Betrieb verpflichten. Dass solche Angebote dann günstiger erscheinen, hat nichts mit besserer Organisation zu tun, sondern schlicht mit Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung. Das ist unfairer Wettbewerb zulasten aller, die sich an die Regeln halten – und im Schadensfall ein Risiko für die Fahrgäste selbst, wenn keine Versicherung greift.“
Taxi-Holl spricht sich ausdrücklich für spürbar mehr und konsequentere Kontrollen im Personenbeförderungsgewerbe aus – durch Ordnungsämter, Zoll und Finanzverwaltung. Nur wirksame Kontrollen können verhindern, dass sich unseriöse Anbieter dauerhaft einen Vorteil gegenüber legal arbeitenden Unternehmen verschaffen.
Ob Taxifahrt, Kranken- oder Inklusionsfahrt: Wenn Sie bei Taxi-Holl buchen, können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Fahrt korrekt abgerechnet, versichert und dokumentiert ist – transparent, sicher und fair.
Taxi-Holl steht für Zuverlässigkeit, Sicherheit und Qualität – das ist jetzt auch offiziell bestätigt: Die Holl AG, zu der die Marke Taxi-Holl gehört, wurde erstmals nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Geprüft und bestätigt wurden alle Standorte – Gaggenau, Karlsruhe, Baden-Baden und Rastatt.
Die ISO-9001-Zertifizierung ist ein international anerkannter Nachweis für ein funktionierendes Qualitätsmanagement. Ein unabhängiges Auditteam hat dafür unsere Organisation, unsere Abläufe und unseren Umgang mit Kundinnen und Kunden über mehrere Standorte hinweg genau unter die Lupe genommen – von der Disposition bis zum Beschwerdemanagement. Das Ergebnis bestätigt: Bei Taxi-Holl können Sie sich auf geprüfte, verlässliche Prozesse verlassen.
Damit gehört die Holl AG zu einer sehr kleinen Gruppe von Taxiunternehmen in Deutschland, die diesen Qualitätsstandard nachweisen können – in einer Branche, die überwiegend aus Einzelunternehmern und kleinen Betrieben besteht.
Verantwortlich für die Einführung und Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems war unsere Prokuristin Romy Holl, die parallel dual im Studiengang Unternehmertum an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) studiert. Der leitende Auditor lobte ausdrücklich das Engagement von Romy Holl und ihrem gesamten Team während des Auditprozesses.
Die Zertifizierung reiht sich ein in weitere Meilensteine der letzten Zeit: Mehr als 70 % unserer Fahrzeugflotte fahren bereits elektrisch, wir haben unsere erste unternehmensweite CO₂-Bilanz erstellt, und mit unserem neuen Festpreis-Angebot sowie modernen Rollstuhlfahrzeugen bauen wir unseren Service kontinuierlich weiter aus.
2026 feiert die Holl AG zudem ihr 50-jähriges Bestehen – ein Jubiläumsjahr, in dem Tradition und Zukunft bei Taxi-Holl Hand in Hand gehen.