Jahresarchiv 2019

Die ersten Eco-Taxis sorgen in Karlsruhe für bessere Luft

ADAC zertifiziert und kennzeichnet fünfzehn schadstoffarme Eco-Taxis der Holl AG für die Fächerstadt. Taxikunden fahren in den sauberen Personentransportern zum gleichen Tarif und schonen die Umwelt.

Karlsruhe. Vor neun Jahren hat der ADAC die Eco-Taxi-Zertifizierung in München ins Leben gerufen, um Taxis mit sauberen Alternativantrieben für Nutzer deutlich erkennbar zu machen und somit die Nachfrage nach umweltschonenden Personentransportern zu erhöhen. Rund 350 „Sauber-Taxis“ sind inzwischen bundesweit unterwegs. Seit Kurzem gibt es in Karlsruhe fünfzehn schadstoffarme Taxis, die das ADAC Eco-Test Label erhalten haben. Weitere fünf sind bereits beantragt. Der Leiter Verkehr und Technik des ADAC Nordbaden, Thomas Hätty, übergab Salvatore Ronsisvalle, dem Standortleiter des Taxiunternehmens Holl AG, sowie Dirk Holl, Vorstand der Holl AG, heute das Zertifikat des ADAC.

Taxis laufen teilweise im 24-Stunden-Dauerbetrieb und weisen eine enorm hohe Kilometerleistung auf. In Karlsruhe liegt die durchschnittliche Fahrleistung eines Taxis bei rund 62.000 km pro Jahr. Im Vergleich zu dieselbetriebenen Taxis stoßen die Hybrid-Fahrzeuge die Hälfte an Kohlendioxid aus. Die Pkw der Marke Toyota Prius+ 1.8 Hybrid sparen gegenüber einem Standard-Taxi durch ihre schadstoffarme Technologie auf 100 Kilometern rund vier Liter Kraftstoff und rund 13 Kilogramm CO². Pro Jahr liegt die CO²-Ersparnis eines Eco-Taxis in Karlsruhe bei rund acht Tonnen, das entspricht der CO² Menge, die ein herkömmliches Diesel-Taxi in Karlsruhe pro Halbjahr ausstößt. Die Fahrzeugtypen der Eco-Taxis haben nicht nur den ADAC Eco-Test bestanden, sondern sind nach einer realitätsnahen Prüfung insbesondere auf Fahrten innerorts emissionsarm unterwegs. Darüber hinaus darf ein Taxi für das Eco-Label des ADAC nahezu keinen Feinstaub oder Stickoxide emittieren.

Die von der Holl AG angebotenen Eco-Taxis sind ganz normal über die eigene Zentrale in Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 61 61 61 zu ordern und kosten keinen Cent mehr als Standard-Taxis. Taxi-Kunden können also zum gleichen Preis die Umwelt schonen. „Wie in jeder anderen Branche entscheidet der Konsument durch seine Nachfrage über die Güter, die angeboten werden“, betont Thomas Hätty, Leiter Verkehr und Technik des ADAC Nordbaden. „Wenn Taxikunden also verstärkt Eco-Taxis nachfragen, werden Taxiunternehmer ihre Flotten nach und nach durch schadstoffreduzierte Fahrzeuge modernisieren.“

Durch die Eco-Taxi-Aufkleber sollen die Fahrzeuge besser auffallen und die Menschen in der Fächerstadt für den Klimaschutz sensibilisiert werden. Der Kunde kann so unter allen bereitstehenden Taxis gezielt das Eco-Taxi wählen. Derzeit sind in Karlsruhe 227 Taxis unterwegs, erst 6,6 Prozent besitzen das umweltfreundliche ADAC Zertifikat. In München, der Stadt mit der größten Pro Kopf-Taxidichte in Deutschland, ist bereits jedes 10. Taxi „grün“. Daher will der ADAC Nordbaden die Eco-Taxis nicht nur bei Privatkunden bekannt machen, sondern appelliert an alle in Karlsruhe ansässigen Unternehmen, bei künftigen Mitarbeiter- und Kundenfahrten vorrangig ADAC-zertifizierte Eco-Taxis zu bestellen. „Sobald Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen, hätte das eine ungemeine Signalwirkung, damit Flottenbetreiber alternativen Technologien offener gegenüberstehen und ihren Fahrzeugbestand zügig mit emissionsarmen Typen modernisieren“, prognostiziert der Verkehrsleiter des ADAC Nordbaden.

Infos zum ADAC Eco-Test, zu alternativen Antrieben und zum ADAC Zertifikat „Eco-Taxi“ unter www.adac.de/ecotest.



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Gewerbeverein Rastatt RA³ bietet On-Demand Shuttle-Service an

Rastatt – Nach Großstädten wie New York, Berlin und Hamburg wird neue Mobilität bald auch in Rastatt möglich sein. Initiiert von Dirk Holl von Inges Personenbeförderung gemeinsam mit dem Gewerbeverein RA3 und dem On-Demand-Plattform Anbieter ioki startet am 19. November ein Shuttle-Service unter dem Namen „Nextshuttle“ in Rastatt, Ötigheim und Steinmauern. Ziel des Gewerbevereins RA3 ist es, mehr Kunden zu den Rastatter Geschäften zu locken und zum Umdenken der eigenen Mobilität anzuregen. Weg vom privaten Fahrzeug, hin zu geteilter Mobilität. Einwohner können sich ab dem 19. November von Rastatt, Ötigheim und Steinmauern kostenlos von zu Hause zu einem der über 50 Händler des Gewerbevereins chauffieren lassen. Dabei werden Fahrgäste mit ähnlichen Wegen und Abfahrtsbzw. Ankunftszeiten als Fahrgemeinschaften zusammengefasst.

Mobility On Demand

Das On-Demand-Shuttle basiert nicht auf einem starren Fahrplan oder festen Linienabläufen, sondern fährt auf Bedarf nach Kundenanfrage. Um dies technisch umsetzbar zu machen, setzen die Beteiligten des Gewerbevereins RA3 und Inges Personenbeförderung auf ioki, ein Unternehmen der Deutschen Bahn, die eine hochmoderne Mobility On Demand Software für Drittanbieter entwickelt haben. Die Plattform von ioki ist schon in mehreren Städten, unter anderem in Hamburg, im Einsatz und ergänzt den ÖPNV durch ihre innovativen Shuttle-Systeme.

Nextshuttle Smartphone App

Das Nextshuttle kann kostenlos über die Smartphone App, die über die Smartphone Stores von Apple und Google erhältlich ist, gebucht werden. Der Kunde kann sich von fast jeder Hausanschrift in Rastatt, Ötigheim und Steinmauern abholen lassen und zu über 50 virtuellen Haltestellen, bei den teilnehmenden Handelsbetrieben des Gewerbevereins, befördern lassen. Nach dem Einkauf kann er natürlich auch von den virtuellen Haltestellen wieder zurück nach Hause fahren.

Unter www.ra3-shuttle.de werden für die Verbraucher alle Informationen bereit stehen.

Pooling

Zusätzlich werden Fahrtwünsche von Kunden sinnvoll kombiniert, um die Kapazität zu steigern. Dieses Pooling übernimmt automatisch die Software von ioki im Hintergrund. Dies soll einen ressourcenschonenderen Einsatz des Nextshuttle gewährleisten.

Hybridfahrzeug

Inges Personenbeförderung, die das Nextshuttle betreibt, setzt hier ein Hybridfahrzeug ein, das die Fahrgäste umweltschonend und leise durch die Barockstadt befördern wird. In Verbindung mit dem intelligenten Pooling und den Hybridfahrzeugen, möchte Inges Personenbeförderung und der Gewerbeverein RA3 die lokale Schadstoffbelastung weiter minimieren.

Servicezeiten

Starten wird das Nextshuttle am Dienstag, den 19. November 2019 ab 9:00 Uhr, für eine Pilotphase von drei Monaten.

Der Nextshuttle ist von Dienstag bis Samstag im Einsatz.

Montag: Kein Betrieb
Dienstag – Freitag:
9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstags
9:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Sonntag: Kein Betrieb

Der Gewerbeverein RA³

Der Gewerbeverein RA³ übernimmt die Kosten für das Nextshuttle und möchte mit diesem, für den Kunden, kostenlosen Service den örtlichen Handel wieder interessanter machen. Man möchte damit gezielt wieder Kunden in die Mitgliedsbetriebe des Gewerbevereins RA³ locken.

Inges Personenbeförderung

Die Taxialternative Inges in Rastatt ist eine Marke der Holl AG. Die Holl AG stellt den Fahrbetrieb mit lizensierten Fahrzeugen und Fahrern sicher. Die Holl AG möchte mit diesem Projekt ausprobieren, wie ein On-Demand-Fahrservice mit Fahrgast-Pooling in kleinen Städten funktioniert, um ggf. sein Beförderungsportfolio anzupassen. Unter der Marke Nextshuttle und der Nextshuttle App möchte die Holl AG neue und innovative Sammelverkehre anbieten.

Die Projektpartner

RA³ Gewerbeverein für Einwohner, Industrie und Handel in Rastatt e. V.

Der Gewerbeverein versteht sich mit seinen derzeit 107 Mitgliedsbetrieben als kommunalpolitischer Vertreter der Gewerbetreibenden in Rastatt, besonders der Akteure in der Innenstadt. Er engagiert in Kooperation mit der Stadt Rastatt bei der Umsetzung der Verkaufsveranstaltungen, setzt sich für Maßnahmen ein, die die Frequenz in der Innenstadt erhöhen und vernetzt in zahlreichen Veranstaltungen die Mitglieder untereinander. Dazu zählen regelmässige Frühstücke, Treffen der Einzelhändler, Handwerker-Stammtische sowie thematische Vernetzungstreffen sowie eine Dienstleister- und Handwerkermesse. Darüber hinaus unterhält der Vorstand einen regen Austausch mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Rastatt, dem Citymanager und den lokalen Fraktionen des Gemeinderats.

Weitere Informationen unter: www.rastatt-hoch-drei.de
Kontakt: Thomas Richers, Vorsitzender
E-Mail: info@rahochdrei.de

Über die ioki GmbH

ioki ist eine Marke der DB und steht für moderne, flexible und individuelle Mobilitätslösungen. ioki ergänzt in Städten sowie im ländlichen Raum den öffentlichen Verkehr mit nachhaltigen Shuttle-Verkehren. Das Team hinter ioki hat sich das Ziel gesetzt, lückenlose Mobilität ohne eigenes Auto zu ermöglichen und ergänzt den ÖPNV dort, wo Bedarf besteht. 2019 wurde ioki mit dem Deutschen Mobilitätspreis für ihr gemeinsames Projekt „ioki Hamburg“ mit den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter: www.ioki.com
Kontakt: Yasmin Michel
E-Mail: press@ioki.com

Über die Holl AG

1976 wurde das Taxiunternehmen Holl in Gaggenau gegründet, aus dem 2018 die Holl AG entstanden ist. Die Holl AG beschäftigt derzeit über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 8 Standorten. Aus dem kleinen Taxiunternehmen ist mittlerweile ein Mittelständisches Personenbeförderungsunternehmen geworden, das unter anderem auch im Limousinen- und Reisebusgeschäft vertreten ist.

Die Holl AG ist in Branchenkreisen für seine Innovationen und Digitalisierungsprojekte bekannt und versucht immer wieder die Mobilität für den Kunden neu zu erfinden und zu definieren.

Als Branchenprimus betreibt die Holl AG im Landkreis Rastatt und den Stadtkreisen Baden-Baden und Karlsruhe die Marken Taxi-Holl, Inges Personenbeförderung, Murgtal-Autoruf, Finest-Limousine-Service, Taxi-Schuon, Holl Business Limousinen und Nextshuttle mit Zweigstellen in Baden-Baden, Gaggenau, Gernsbach, Muggensturm, Rastatt und Karlsruhe.

Weitere Informationen unter: www.holl.ag, www.taxi-holl.de, www.inges24.de, www.taxi-karlsruhe.de, www.holl-limousine.de, www.finest-limousine.de und www.nextshuttle.de

Kontakt: Dirk Holl, Telefon: (07225) 9645-50
E-Mail: dirk.holl@holl.ag

Baden-Baden Reinsurance Meeting

Für den Rückversichererkongress in Baden-Baden bietet Taxi-Holl spezielle Angebote für den Transfer der Besucher und Gäste an.

Extra für dieses Event steht die Internetseite https://www.taxi-holl.de/baden-baden-reinsurance für weitere Informationen zur Verfügung.

Weitere Informationen unter
https://www.taxi-holl.de/baden-baden-reinsurance

€ 10,- Rabatt Gutschein

Bargeldlos fahren und bis zu 10,- Euro sparen!

1. Taxi-Holl-App herunterladen und anmelden. app.taxi-holl.de (für Android oder IOS)

2. Unter Zahlungsmittel PayPal-Account oder Kreditkarte auswählen.

3. Taxi über die App bestellen und bei der ersten Bezahlung per App bis 10,- € sparen.

Infos und AGB zur Rabattaktion

Die Rabattaktion ist gültig bis zum 31. Oktober 2019

Coming-Home-Shuttle 2019

Auch 2019 ist wieder für die Närrinnen und Narren, die das traditionelle Hördener Schnurren besuchen, ein Shuttleservice bis vor die Haustüre bestellbar.

Der Aschaffenburger Technologiedienstleister Metropolis Service setzt dabei ganz auf Digitalisierung.

Das Aschaffenburger Dienstleistungsunternehmen, Metropolis Service GmbH, das bereits seit 2016 den Taxi Shuttle in Zusammenarbeit mit Taxi-Holl übernommen hat, hat diesen um weitere Fahrziele erweitert und ein Online-Bestellsystem mit Zahlung per Paypal eingeführt..

Gaggenau-Hörden – Die „Schmalzlocher Fasent“ ist ein kulturhistorisch wertvolles Erbe. Das vierwöchige „Schnurren“, welches das Flößerdorf Hörden weit über die Region hinaus bekannt und beliebt gemacht hat, ist neben der Vielzahl anderer närrischer Veranstaltungen ein fester Bestandteil der fünften Jahreszeit.

Das „Schnurren findet an den drei Donnerstagen vor und am „Schmutzigen Donnerstag“ statt. An diesen Abenden wird durch die Metropolis Service GmbH in Kooperation mit Taxi-Holl aus Gaggenau ein Fahrservice unter dem Namen „Metropolis Coming Home Shuttle“ angeboten, welcher die Närrinnen und Narren sicher nach Hause bringt.

Wie bereits im vorangegangenem Jahr tritt die Metropolis Service GmbH wieder als Sponsor auf und übernimmt die Differenz aus den Fahrgeldeinnahmen und dem Taxipreis, welcher vom Landratsamt Rastatt festgesetzt wird.

Neu ist auch, dass keine Fahrkarten mehr benötigt werden und auch auf die telefonische Bestellung wurde aus Kostengründen verzichtet.

Ab jetzt könne die Kunden direkt unter www.taxi-holl.de/schnurren ihr Taxi bestellen und per Paypal bezahlen.

Primär wurde dabei an die zuverlässige Sammelbeförderung von Jugendlichen gedacht, die nach der Veranstaltung sicher bis vor die Haustüre gebracht werden. Selbstverständlich steht dieser Shuttle-Service auch allen Erwachsenen zur Verfügung.

Neuer Computer-Algorithmus soll Taxi-Vermittlung effektiver machen

Einsparung von 60 Tonnen CO2 angestrebt

Wien, Baden-Baden, Gaggenau – Zum 1. Januar 2019 stieg der Mindestlohn auch für die Taxi-Branche um 4% auf 9,19 € pro Stunde. Was alleine bei dem in Baden-Baden und im Landkreis Rastatt ansässigen Verkehrsunternehmen Holl AG eine jährliche Lohnkostensteigerung von 100.000,- € zur Folge hat. 

„Nachdem die Anträge auf Anpassung der Taxitarife von den Zuständigen Genehmigungsbehörden in Baden-Baden und Rastatt abgelehnt wurden, hieß es sparen und die Effizienz zu steigen“, so Dirk Holl Vorstand der Holl AG, welche unter anderem mit der Marke Taxi-Holl in der Region bekannt ist.

So wurde bereits durch die Einführung einer Taxi App der Grundstein gelegt und diese um die Möglichkeit einer Bestelloption für das Anruf-Linien-Taxi und das Ruftaxi erweitert. Aktuell bestellen mehr als 10% der Fahrgäste ihr Taxi über diese Taxi-Holl App und beim Anruf-Linien-Taxi liegt die Quote bereits bei fast 20%. Was im Gegenzug die Kostensteigerungen im Telefon-Call-Center teilweise kompensiert.

Aber auch die automatische Telefonbestellannahme, bei der ein Stammkunde durch einfaches drücken der Taste 1 an seinem Festnetztelefon ein Taxi bekommt, wird immer beliebter.

Dies reicht natürlich nicht aus um 100.000,- € pro Jahr an Personalmehrkosten auszugleichen und so setze sich die Holl AG mit dem österreichischen Softwareentwickler FMS / Austrosoft aus Wien zusammen, um einen neuen Vermittlungsalgorithmus für Fahrdienstleister zu entwickeln, dessen vorrangiges Ziel es war, Leerfahrten zu vermeiden und dadurch die Effizienz der Fahrzeuge-Einsätze zu steigern.

So wird heute nicht einfach das nächste freie Fahrzeug zu dem Kunden geschickt. Sondern es wird ermittelt ob vielleicht ein bereits besetztes Taxi in diese Richtung fährt oder zukünftig ein Fahrzeug in diese Richtung fahren wird. Auch wird beachtet, zu welchem Standort das Taxi wieder zurückkehren muss, was gerade bei der Holl AG mit Zweigstellen in Baden-Baden, Bühl, Gaggenau, Gernsbach, Muggensturm und zukünftig in Karlsruhe sehr sinnvoller ist.

Die Silvesternacht war die Feuerprobe

In der Silvesternacht setzte die Holl AG gleichzeitig für ihre beiden Flotten, Taxi-Holl und Inges Personenbeförderung, den neuen Algorithmus ein. So wurden die über 40 Fahrzeuge vollautomatisch von der in Wien entwickelten Software von FMS / Austrosoft vermittelt. Dabei konnten über 800 Aufträge ausgeführt werden, was einer Effizienzsteigerung von ca. 13% entspricht.

„Es war natürlich eine Herausforderung in dieser Nacht gleich ein neues System zu benutzen“, so Dirk Holl. „Die Kunden waren dabei immer überrascht, wenn man ihnen sagen konnte, dass zum Beispiel in 28 Minuten Ihr Taxi bei Ihnen sein wird. Sofern es keine unplanmäßigen Komplikationen gab, wurden die Zeitangaben auch immer eingehalten“ freute sich Dirk Holl. „Gerade in einer Nacht, in der fast die ganze Flotte besetzt ist und wir bereits zu 95% mit Vorbestellungen ausgebucht waren, war es doch sehr interessant, wie das neue Vermittlungssystem versuchte, so effizient wie möglich die Fahrzeuge zu disponieren.“ Merke Sebastian Holl an, der in dieser Silvesternacht die Disposition leitet.

„Für mich war das die entspannteste Silvesternacht meines Taxi-Lebens“, so Sebastian Holl weiter. „Ich saß nur da und schaute ob alles funktionierte und musste auch nur bei Problemen eingreifen oder beantworte Fragen vom eingesetzten Fahrpersonal“.

Dirk Holl, der in dieser Silvesternacht selbst das Telefon abgenommen hatte, nickte dabei zustimmend.

Einsparung von ca. 60 Tonnen CO2

Aktuell rechnet die Holl AG damit, dass durch die Einsparung von unnötigen Leerfahrten das Unternehmen ca. 350.000 km pro Jahr einsparen kann. Die daraus eingesparten 60 Tonnen an CO2 sollen dabei nur durch den von FMS / Austrosft entwickelten Algorithmus erzielt werden.

Zusätzlich setzt die Holl AG schon heute auf alternative Antriebe und verfügt derzeit über drei voll elektrisch betriebene Fahrzeuge, darunter ein neues London Taxi von LEVC, Typ TXe.